“Und dann wäre da noch diese bahnbrechende Innovation: Das iPad lernt das Drucken. Texte, die man auf dem Tablet-PC verfasst, kann man künftig an entsprechend ausgestattete Drucker funken. Was früher eine recht selbstverständliche Funktion von Computern war, kommt mit der nächsten iOS Version im November als erwähnenswerte Neuheit. So etwas schafft wohl nur Apple.”
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,715201,00.html
Ein Wort muss her. Zur Beschreibung einer ungefaehrdeten Beobachtung. Der Faulenzer benutzt dafuer die Thesaurus-Funktion, aber spaetestens seit der Friends Episode ‘The One Where Joey Uses the Thesaurus’ ist wohl bekannt, dass dies nicht immer zum gewollten Erfolg fuehrt.
Warum also nicht mal selbst in die Oxford-Grube springen und das passende Wort gezielt herausfischen:
1. Lemma: Gefahr ist danger
2. Gegenteil: durch Prefix in~ oder un~. Ich nehm mal ‘un~‘
3. Adjektiv: bekommt die Endung ‘~ed‘, wenn ich mich recht erinnere
4. Adverb (es bezieht sich ja auf ein Tuwort): Endung ‘~ly‘
‘beobachtet ungefaehrdet’ wird somit zu ‘exploring undangeredly‘.
Wenn es kniffelig wird, muss man eben umso geschickter vorgehen.
Mein Buerokollege bekam einen ziemlich ausgewachsenen Lachkrampf, als er dieses Wort in meinem Manuskript entdeckte. Angeblich existiert es nicht. Der Beweis war relativ schnell und undangeredly erbracht: Google liefert exakt eine Webseite, die dieses Wort enthaelt.

Aber, und damit waere ich jetzt bei dem eigentlichen Sinn dieses Posts angekommen, warum sollte ich mich damit undangeredly zufrieden geben? Ich roll die ganze Sache von unten auf, sozusagen basisdemokratisch, und benutze es undangeredly von nun an inflationaer und reiche es in (bei?, auf?) Oxford als Vorschlag ein, sobald es ein paar Millionen Hits auf Google liefert.
Use undangeredly, spread the word!
Hier “[...] lernt man die Vorzüge einer Horde betrunkener Engländer schätzen”: Schlimmer als Herpes.
SO siehts aus, zwischen Dubai und Duesseldorf.
Der Typ hat ne ganze Latte von diesen Parodien auf seiner Youtube-Seite. Hab mich totgelacht.
… nur nicht Bianca, die bekommt den Anker.
Waehrend ich gerade vor mich hin prokrastioniere, habe ich mich -angeregt von einem Artikel der Sueddeutschen – mal auf die Suche nach den Gassenhauern der vergangenen Jahre gemacht.
Gefunden habe ich auf Knaller wie
Alle Kinder beobachten Cowboys, nur nicht Hasso, der hängt im Lasso.
Mantafahrer im Gespräch: “Ich hab mir gestern ein Lexikon gekauft!” – “Und, hastes schon eingebaut?”
Alle Kinder brauchen was zu essen, nur nicht Annette, die nimmt ´ne Tablette.
Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen. “Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet.” – “Ich? Inwiefern?” – “Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!”
Ein Mantafahrer ging zum Intelligenztest. Schade, IQ negativ.
Ein anderer Name für “Trabbi-Fahrer”? Teilchenbeschleuniger…
Gespräch in einer ostdeutschen Werkstatt: “Wann wurde Ihr Auto zum letzten Mal überholt?” – “Vor 10 Minuten, von einem Radfahrer!”
Warum dürfen Blondinen nur 20 Minuten Mittagspause machen? Weil sie sonst neu angelernt werden müßten.
… und ja, die sind immernoch lustig!
Ich gebe zu, dass ich dieses Wort erstmal nachschlagen musste – die Eloquenteren und Reader’s Digest-Abonenten (Seite 32: Erweitern sie ihren Wortschatz) wissen natuerlich schon worum es geht – Wortbedeutungen.
Heute habe ich den Ursprung des Wortes vermoebeln gelernt:
Im Mittelalter wurden des Naechtens in (einigen, vielen, allen?) Staedten Eisenketten gespannt, um zu verhindern, dass Angreifer mit ihren Pferden durch die Gassen pfluegen. Wurde ein Reiter zu Fall gebracht, wurde er von Frauen(!), die aus den oberen Stockwerken Moebelstuecke warfen, vermoebelt. Aha!
Eine aehnliche etymologische(sic) Erklaerung koennte ich mir fuer den Ausdruck einem mal ordentlich eine zementieren vorstellen. Allerdings entstand dieser vermutlich erst in der Post-Beton-Zeit.
(Offen sind, nach wie vor, die Begriffe buegeln, tapezieren, nageln, schrubben und kehren)
Beckenbauer und Völler trauen Kahn den Job zu.
Zwar sind Bananen und Nutella ne prima Kombination auf Crepes, aber auf russischem Borschtsch ist’s doch einfach nur ekelig. Das endet doch wieder nur mit dem ueblichen Geheule…
Tralier sind ja nicht so die Jecken. Aber zumindest habe ich es geschafft, dass mein Buerokollege die Melodie von der Linie 18 pfeifen kann…